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„SPD-Fraktion vor Ort“ – Südharz-Klinikum muss in kommunaler Hand bleiben

Allgemein

Anfang der Woche traf sich die Nordhäuser SPD- Kreisfraktion zu Gesprächen im Südharz-Klinikum. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer, Herrn Guido Hage, und den Betriebsrätinnen, Andrea Schnell und Bettina Mandaus, war bereits zu Beginn des Gespräches klar, „dass es mit der Kreisfraktion keine Privatisierung geben wird“, so Fraktionsvorsitzende Dagmar Becker.

In dem Gespräch wurde sich über die aktuelle Situation ausgetauscht, u.a. über die momentane Diskussion im Nordhäuser Stadtrat. Die anwesenden des Klinikums weisen dabei die Behauptungen, die es gegenüber dem Klinikums gibt, entschieden zurück. Des Weiteren wurde den Fraktionsmitgliedern ein Einblick gegeben, was in den nächsten Jahren investiert werden soll. „Wir können es nicht verheimlichen, Nischenbereiche gibt es immer wieder aus ärztlicher Sicht gesehen, aber dafür wollen wir Angebote schaffen, um qualifiziertes Personal nach Nordhausen zu bekommen, oder viel mehr, unser Personal mit guten Angeboten hier zu behalten“, so der Chef des Klinikums, Guido Hage.

Ein in den letzten Wochen sehr gut gestartetes Angebot war der Ausbau der nuklearmedizinischen Station. Chefarzt Gert Zinger gab den Mitgliedern der SPD-Fraktion einen Einblick in seine neue Arbeitsstätte. „Wir haben einen großen Sprung nach vorne gemacht, Patienten sind weniger der Strahlung ausgesetzt und dennoch können wir noch präziser bösartige Zellen identifizieren, was einen späteren chirurgischen Eingriff erleichtert“, so der Chefarzt während seiner Führung.

Zum Abschluss des Besuches waren sich die Fraktionsmitglieder einig: „Die kommunale Trägerschaft des Südharz-Klinikums muss das oberste Ziel sein. Schließlich ist Nordhausen der Sitz des größten kommunalen Krankenhauses in Thüringen. Darüber hinaus stehen wir dazu, dass die Gewinne, die das Klinikum macht, den Mitarbeitern zugutekommen und zudem wichtige Investitionen getätigt werden.“

 

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